SGI wartet mit leicht verbesserten Geschäftszahlen auf
Der kalifornische Computerhersteller konnte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2009 den Umsatz um wenige Prozentpunkte auf knapp 93 Millionen US-Dollar steigern. Den Nettoverlust reduzierte SGI auf rund 33,7 Millionen US-Dollar.
Der kalifornische Computerhersteller SGI konnte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2009 den Umsatz um knapp zwei Prozentpunkte auf 92,76 Millionen US-Dollar steigern. Den Nettoverlust reduzierte das Unternehmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast 7 Prozent auf rund 33,7 Millionen US-Dollar. Konkrete Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf das Kaufverhalten der Kunden könne der Hersteller bisher nicht erkennen, betonte Robert Ewald, CEO von SGI, anlässlich der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse. Aber dennoch sollen weitere Anstrengungen unternommen werden, um die operativen Kosten zu senken.
Nachdem SGI vor gut zwei Jahren ein Insolvenzverfahren überstanden hatte, konzentriert sich der Konzern auf die Neuausrichtung seiner Geschäfte, wobei die Führungsspitze um Ewald insbesondere darauf hofft, durch einen höheren Dienstleistungsanteil die Ertragslage nachhaltig bessern zu können. Im Ende September 2008 abgelaufenen Quartal habe SGI laut Ewald nicht nur sein Angebot an Server-, Storage- und Visualisierungsprodukten erweitert, sondern auch "solide Umsätze im Bereich Professional Services vorweisen" können.
"Die Ergebnisse des erfahrungsgemäß immer etwas schwächeren ersten Quartals liegen im prognostizierten Bereich", erklärt Kathy Lanterman, die seit März 2006 als Chief Financial Officer maßgeblich an der Umstrukturierung des Unternehmens beteiligt war. Zum 10. November 2008 wird sie jedoch ihren Posten an Greg Wood übergeben, der "SGI durch die nächste Umwandlungsphase führen" soll. "Kathy war immer eine stabilisierende Kraft für SGI in dieser Übergangszeit", betonte CEO Ewald zum angekündigten Ausstieg der Managerin, die insgesamt zehn Jahre für SGI tätig war. "Ihr Beitrag als CFO in den vergangenen beiden Jahren kann nicht hoch genug eingeschätzt werden." (map)