Gewinneinbruch bei Lenovo
Im vergangenen Quartal ging der Gewinn des chinesischen Computerherstellers um knapp 78 Prozent zurück.
Der chinesische Computerhersteller Lenovo hat im vergangenen zweiten Quartal seines Geschäftsjahrs 4,326 Milliarden US-Dollar (3,39 Milliarden Euro) umgesetzt, das sind 0,4 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Gewinn ging allerdings um knapp 78 Prozent auf 23 Millionen US-Dollar zurück. Analysten hatten mit einem geringeren Gewinnrückgang gerechnet.
Durch die weltweite wirtschaftliche Abschwächung und einen Ausfall bei der Umsetzung des strategischen Plans habe Lenovo im vergangenen Quartal nicht seine Ziele erreichen können, sagte der Lenovo-Chairman Yang Yuanqing laut einer Mitteilung. Das Unternehmen wolle nun seine operative Struktur optimieren, um effizienter zu arbeiten, und Kosten einsparen. Mit seinen Wachstumszielen konzentriere sich das Unternehmen auf aufstrebende Märkte und den Verbrauchersektor.
Der Umsatz mit Notebooks stieg bei Lenovo im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 2,6 Milliarden US-Dollar. In der gleichen Zeit ging der Umsatz mit Desktop-PCs um 3 Prozent auf 1,7 Milliarden US-Dollar zurück.
In China setzte Lenovo 1,9 Milliarden US-Dollar um, 11 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. In Europa, im Nahen Osten und Afrika stieg der Umsatz um 18 Prozent auf 890 Millionen US-Dollar, während in der Region Asien-Pazifik der Umsatz um 10 Prozent auf 467 Millionen US-Dollar zurückging. In Amerika schrumpfte der Umsatz um 4 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar. (anw)