Nuance kündigt überarbeitetes PDF-Paket an
Nuance bringt seine Acrobat-Alternative unter dem neuen Namen Power PDF auf den Markt: Das Paket erzeugt und bearbeitet PDF oder konvertiert es in bearbeitbare Formate.
Die Acrobat-Alternative PDF Converter Professional von Nuance geht jetzt unter dem Namen Power PDF an den Start, und zwar in den Ausbaustufen Advanced für 169 Euro und Standard für 99 Euro. Die Windows-Software erzeugt PDF und PDF-Formulare, bearbeitet sie in einem Editor, extrahiert Text sowie Grafiken oder konvertiert PDFs in Office-Formate. Gescannte Dokumente macht sie auf Wunsch per OCR lesbar. Anmerkungen kann man nicht nur tippen, sondern auch diktieren; das integrierte Dragon Notes bringt sie automatisch in Textform.
Nuance Power PDF Screenshots (3 Bilder)

Mit dem Namenswechsel bekommt die Software eine neu strukturierte Oberfläche im Ribbon-Stil. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Abläufe mit Hilfe überwachter Verzeichnisse zu automatisieren. Den Archivierungsstandard PDF/A soll Power PDF nicht nur erzeugen, sondern auch auf Richtigkeit überprüfen und gegebenenfalls wiederherstellen. Darüber hinaus wirbt Nuance mit einem verbesserten Dokumentenvergleich.
Der günstigeren Standard-Version fehlen diverse Funktionen, unter anderem das PDF/A-Prüfmodul, die überwachten Verzeichnisse, die Schwärzen-Funktion sowie die Anbindung an Document-Management-Systeme und Terminal-Server-Umgebungen. Die Software soll in Deutschland ab Ende April verfügbar sein. (atr)