World Cyber Games: Deutsche holen vier Medaillen

Gestern sind mit der Siegerehrung in Köln die World Cyber Games zu Ende gegangen. Das Team aus Südkorea blieb mit sieben Medaillen das erfolgreichste.

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Mit der Siegerehrung sind am Sonntagabend in Köln die World Cyber Games (WCG), das weltweit größte Event des E-Sports, zu Ende gegangen. "Das war eines der meistbesuchten Events der letzten Jahre", sagte Thomas von Treichel, zuständig für Qualifikation und Betreuung der deutschen Mannschaft. Das Team aus Südkorea blieb am Ende mit sieben Medaillen das erfolgreichste.

Für Deutschland waren 40 Spieler an den Start gegangen. "Wir waren gut, aber nicht so gut wie erwartet", sagte von Treichel. "Das waren enge Entscheidungen. Am Ende ist es Sport." Das deutsche Team nahm vier Medaillen mit nach Hause. Im Echtzeit-Strategiespiel Command & Conquer sicherten sich Pascal "Dackel" Pfefferle (Ehrenkirchen) und Benjamin "Heckenheinrich" Schütz (Betzdorf) Gold und Silber. Max "The Demon" Laub (Köln) erreichte im Strategietitel Age of Empires Platz drei. Bronze holte auch Andreas "neogetix" Rode (Ibbenbüren) im Handy-Autorennen Asphalt 4.

Etwa 800 Spieler aus 78 Nationen stellten sich im Wettkampf um die Titel und Geld- und Sachpreise von rund 370 000 Euro der Konkurrenz. Die virtuellen Wettbewerbe wurden in 14 Disziplinen ausgetragen – am Computer, an der Spielekonsole und erstmals auch auf dem Handy. Die ersten WCG fanden im Jahr 2000 in Seoul (Südkorea) statt. Damals nahmen 174 Spieler aus 17 Nationen teil. Die WCG 2009 werden im chinesischen Chengdu ausgetragen. (anw)