Fujitsu Siemens stoppt zum EM-Halbfinale die Produktion

Der Computer-Hersteller will sämtlichen Mitarbeitern aus der Fertigung den Genuss der Fußballpartie "Deutschland - Türkei" ermöglichen. Darum stehen ab 20 Uhr die Bänder in den Werken Augsburg und Sömmerda still.

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Der Computer-Hersteller will seinen rund 2500 Mitarbeitern aus der Fertigung den Genuss der Fußballpartie Deutschland – Türkei ermöglichen. Darum stehen ab 20 Uhr die Bänder in den Werken Augsburg und Sömmerda still. "Die Fußballbegeisterung unter den Kollegen ist riesengroß und wir haben viele Anhänger beider Teams in unseren Reihen", erklärt Heribert Göggerle, Senior Vice President Supply Operations bei Fujitsu Siemens Computers.

Das bereits am Standort Augsburg umgesetzte Konzept der Atmenden Fabrik erlaube flexiblen Schichtbetrieb bei der Produktion der Rechner, die nicht auf Vorrat, sondern stets nach Eingang der Bestellung durch den Kunden gefertigt werden. Dabei variieren die Arbeitszeiten zwischen 6 Stunden an 4 Tagen bis zu 8 Stunden an 6 Tagen in der Woche. Trotz der Produktionspause zum heutigen EM-Halbfinale verspricht FSC aber termingerechte Auslieferung aller offenen Bestellungen. (map)