Applied Materials baut 1800 Arbeitsplätze ab
Nach einem Umsatz- und Gewinnrückgang im vierten Quartal seines Geschäftsjahres will der Hersteller von Fertigungsanlagen für die Chipbranche unter anderem durch Arbeitsplatzabbau Kosten einsparen.
Applied Materials, Weltmarktführer bei Fertigungsanlagen für die Chipbranche, will nach einem Umsatz- und Gewinnrückgang im vierten Quartal seines Geschäftsjahres 1800 Jobs abbauen, das sind 12 Prozent der derzeitigen Arbeitsplätze in dem Unternehmen. Das Restrukturierungsprogramm soll Kosteneinsparungen in Höhe von jährlich 400 Millionen US-Dollar bringen, teilt das Unternehmen mit.
Im vergangenen Quartal hat Applied Materials 2,03 Milliarden US-Dollar (1,62 Milliarden Euro) umgesetzt gegenüber 2,37 Milliarden im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Nettogewinn ging von 422 Millionen auf 231 Millionen US-Dollar zurück. Dem Unternehmen liegen neue Aufträge im Wert von 2,21 Milliarden US-Dollar vor, die Summe bewegt sich auf Vorjahresniveau. Im gesamten Geschäftsjahr 2008 setzte Applied Materials 8,13 Milliarden US-Dollar um. Voriges Jahr waren es noch 9,73 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn ging von 1,71 Milliarden auf 961 Millionen US-Dollar zurück. (anw)