Vivendi mit Umsatzsteigerung und Gewinnrückgang

Der französische Medien- und Telekommunikationskonzern hat im dritten Quartal 6,5 Milliarden Euro umgesetzt, 20 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres.

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Der französische Medien- und Telekommunikationskonzern Vivendi hat im dritten Quartal seinen Umsatz um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichzeitraum auf 6,5 Milliarden Euro gesteigert. Der Nettogewinn ging hingegen um 13,3 Prozent auf 625 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen mitteilt (PDF-Datei). Das Quartalsergebnis berücksichtigt die Kosten der Übernahme von Neuf Cegetel durch die Vivendi-Tochter SFR und die Fusion von Activision Blizzard. Zu Vivendi gehören außerdem die Universal Music Group und der Fernsehsender Canal+.

Der Umsatz der Universal Music Group wuchs im vergangenen Quartal um 1 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Als Erfolge der vergangenen neun Monate in dieser Sparte werden das Debut-Album der Sängerin Duffy, der Soundtrack zum Film-Musical "Mamma Mia" und Neuerscheinungen von Lil' Wayne und Jack Johnson hervorgehoben. Activision Blizzard, das unter anderem das Online-Rollenspiel World of Warcraft betreibt, steigerte seinen Umsatz von 216 Millionen auf 475 Millionen Euro. Der Umsatz der Telecom-Tochter SFR wuchs von 2,3 Milliarden auf 3,1 Milliarden Euro an. (anw)