Oculus plant gigantisches Multiplayer-Spiel

Mit der VR-Brille Oculus Rift sollen die über eine Milliarde Facebook-Nutzer künftig ein Multiversum von virtuellen Welten erkunden können – so die Pläne des Oculus-Chefs.

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Nach Bekanntwerden der Milliarden-Übernahme von Oculus durch Facebook sickern erste Pläne durch, wohin nun die Reise gehen könnte: So äußerte Oculus-Chef Brendan Iribe den Plan, auf Basis von Oculus-VR-Technik ein gewaltiges Multiplayer-Onlinespiel für eine Milliarde Menschen zu schaffen. Das hochfliegende Vorhaben machte er laut einem Bericht von The Verge im Rahmen der Konferenz Techcrunch Disrupt öffentlich.

Virtual-Reality-Brille Oculus Rift
Virtual-Reality-Brille Oculus Rift

Mitte 2012 stellte der Entwickler Palmer Luckey seine Virtual-Reality-Brille Oculus Rift der Öffentlichkeit vor. Benutzern gibt sie das Gefühl, sich tatsächlich in der virtuellen Welt zu bewegen.

Iribe sprach demnach von einem "Multiversum," bei dem sich die Spieler durch verschiedene virtuelle Welten bewegen können. Ebenfalls sollen die Nutzer sich dabei auch miteinander unterhalten können. Allerdings sei für so ein enormes Spiel auch eine deutlich leistungsfähigere Netzinfrastruktur nötig als die heute verfügbare.

Die große Zahl an Facebook-Nutzern hat für Oculus wohl auch den Ausschlag gegeben, sich für das Angebot des sozialen Netzwerks zu entscheiden, wie Iribe durchblicken ließ:“Würden Sie eine Plattform bauen wollen, die eine Milliarde Nutzer hat oder nur 10, 20 oder 50 Millionen?“ Die neuen Oculus-Büros in Seattle sollen unter Leitung von Ex-Valve-Mitarbeiter Michael Abrash nun zur Erforschung von virtueller Realität genutzt werden.

Facebook will den Hersteller von Virtual-Reality-Brillen für bis zu 2,3 Milliarden Dollar (rund 1,7 Milliarden Euro) kaufen. Die Oculus-Brillen waren bisher vor allem für besonders realistische Spiele-Darstellung gedacht. Aber Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hofft, die Technik werde "verändern, wie wir arbeiten, spielen und kommunizieren". Die Oculus-Brillen sind noch nicht marktreif. Facebook kündigte den Kauf im März an. (axk)