Palm-Konkurrent Visor kommt nach Deutschland
Handspring, der von den ursprĂĽnglichen Palm-Entwicklern gegrĂĽndete Organizer-Bauer, will seine deutschsprachigen PDAs im Mai ausliefern.
Nach fünf Millionen verkaufter Palm-Organizer bekommt die 3Com-Tochter Palm Computing auch auf dem deutschen Markt ernsthafte Konkurrenz: Handspring, der von den ursprünglichen Palm-Entwicklern gegründete Organizer-Bauer, will seine deutschsprachigen PalmOS-Geräte nach eigenen Angaben im Mai in Deutschland ausliefern. Preise und Vertriebswege sind jedoch noch nicht bekannt.
Auf dem US-Markt verkauft Handspring ausschließlich im Direktvertrieb die Modelle Visor (179 US-Dollar) und Visor Deluxe (249 US-Dollar), die c't in Heft 2/2000 testete. Die dem Palm sehr ähnlich sehenden, in der Luxusausführung auch farbigen Organizer zeichnen sich im Unterschied zum Original-Palm durch eine Schnittstelle namens Springboard aus, durch die der Visor unterschiedliche Aufgaben bis zum MP3-Spieler und Handy erfüllen soll. Bisher sind allerdings lediglich Modem, Speicherkarte, Backup-Modul und Golfspiel verfügbar. Mangels Flash-ROM lassen sich Betriebssystem und eingebaute Anwendungen des Visor allerdings nicht aktualisieren. (ts)