Verlust: Auch Sony verkauft weniger Kompaktkameras

Der Umsatz des Elektronik-Konzerns stieg im vorigen Quartal um 14 Prozent. Doch die Kosten des Konzernumbaus brachten ihm einen Verlust ein.

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  • Jobst-H. Kehrhahn

Sony rutscht im Zuge des Konzernumbaus tief in die roten Zahlen. Wie der japanische Elektronikkonzern am Donnerstag nach Börsenschluss bekanntgab, fiel in dem mit dem März abgelaufenen Geschäftsjahr unter dem Strich ein Fehlbetrag von 128 Milliarden Yen (911 Millionen Yen) an. Im Vorjahr war noch ein Gewinn von 41,5 Milliarden Yen erwirtschaftet worden.

Mit Video- und Digitalkameras sowie anderen Produkten der Imaging-Sparte setzte Sony 741,2 Milliarden Yen um. Das sind 2 Prozent weniger als im Vorjahr beziehungsweise sogar 16 Prozent weniger, wenn Währungseffekte nicht berücksichtigt werden. Sony begründet das Minus mit einer deutlichen Abnahme bei den Kameraverkäufen – sowohl bei Kompakt- als auch bei Videokameras.

Trotzdem stieg der Gewinn in diesem Segment deutlich – von 24,9 Milliarden Yen auf 26,3 Milliarden Yen (188 Millionen Euro). Verantwortlich dafür seien aber Wechselkurseffekte und gesunkene Restrukturierungskosten.

Weitere Zahlen und HintergrĂĽnde zu den Ergebnissen anderer Sony-Konzernbereiche finden Sie auf heise online.

Sonys neue Cyber-shots (7 Bilder)

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(Bild: Sony)

(keh)