Per Multilink-VPN Firmenstandorte vernetzen

Die Peplink-Router Balance 210/310 verknüpfen mehrere Breitbandinternet-Zugänge zu einem VPN, das Firmensitz und Filialen verbindet.

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Von
  • Reiko Kaps

(Bild: www.peplink.com)

Der US-Netzwerkhersteller Peplink hat die beiden Router Balance 210 und 310 vorgestellt, derren Firmware (Version 4.6) Breitbandverbindungen unterschiedlicher Provider in einem VPN beispielsweise zu einer Firmenausstelle bündelt. Die Geräte verteilen dabei den anfallenden Netzwerkverkehr per Load Balancing und halten beim Ausfall einzelner Provider-Leitungen das VPN aufrecht (Fail-over). Die über den VPN-Tunnel übertragenen Daten verschlüsseln die Router mit 256-Bit AES.

Die Router sitzen in einem Rackmount-Gehäuse (1 Höheneinheit). Der Balance 210 besitzt zwei, der Balance 310 drei WAN-Ports, über die sie das VPN zu einem weiteren Peplink-VPN-Router aufbauen. Weitere vier Ethernet-Ports stehen für LAN-Verbindungen bereit. Den Datendurchsatz beider Router gibt Peplink mit 50 MBit/s an. Der Balance 210 kostet laut Peplink-Onlineshop 800 US-Dollar, der Balance 310 schlägt mit 1100 US-Dollar zu Buche. Weitere Details über seine Geräte nannte Peplink nicht.

Ein ähnliches Multikanal-VPN-Konzept verfolgt der deutsche Hersteller Viprinet mit seinen Multichannel-VPN-Routern, die er auf der CeBIT 2007 vorgestellt hat und die mittlerweile erhältlich sind. Viprinet bietet zusätzlich VPN-Endpunkte auf eigenen Servern im Internet an (VPN Hub). (rek)