Runderneuertes PDF-Paket

gDoc Fusion von Global Graphics erstellt und bearbeitet PDF- und XPS-Dokumente. Eine Art Leuchttisch hilft, Teile unterschiedlicher Dokumente neu zusammenzustellen.

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Global Graphics hat seine PDF-Produkte Jaws PDF Creator und Jaws PDF Editor komplett überarbeitet. Am heutigen Montag entlässt der Hersteller die bislang als Jaws PDF Desktop Suite bekannte Kombination aus PDF-Erzeuger und -Editor unter dem Namen gDoc Fusion in die freie Wildbahn. Das Paket soll nicht nur Dateien im PDF-Format, sondern auch Microsofts mit Office 2007 eingeführtem Konkurrenzformat XPS erstellen und bearbeiten können.

Darüber hinaus will der Hersteller auch den Umgang mit den im Büro gebräuchlichen Office-Formaten erleichtern: Beispielsweise lassen sich MS-Office-Dokumente direkt in PDF konvertieren, ohne dass Office selbst installiert sein muss. Als weitere Konvertierungsrichtungen stehen PDF nach Word sowie PDF nach XPS und umgekehrt zur Wahl. Mit der neuen Ansicht "Document View" soll man die Seiten von Dokumenten unterschiedlicher Herkunft (MS Office, PDF und XPS) wie auf einem Leuchttisch arrangieren und neu kombinieren können.

gDoc Fusion kostet 118 Euro; als Einzelanwendung verkauft Global Graphics nur noch den PDF-Erzeuger gDoc Creator zum Preis von knapp 58 Euro. Beide gDoc-Ausbaustufen setzen Windows-Systeme voraus; auf 64-Bit-Systemen laufen sie als 32-Bit-Anwendung, wobei die Hardware-nahen Komponenten wie etwa Druckertreiber nativ sein sollen. Ob die Mac-Plattform wieder bedient wird, hängt laut Global Graphics von der Nachfrage und den Kundenwünschen ab.

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(atr)