Managed-Switch für Kupfer- und Glasfaserkabel
Lancoms Gigabit-Ethernet-Switch GS 2124 besitzt 20 LAN-Ports und vier Uplinks, die das Gerät wahlweise per Kupfer- oder Glasfaserkabel mit anderen Netzen verbinden.
(Bild: Lancom)
Der Managed-Switch GS 2124 von Lancom besitzt 20 Gigabit-Ethernet-Ports und vier Kombi-Schnittstellen für Kupfer- oder Glasfaserkabel (TP/SFP), die den Switch mit anderen Netzen verbinden. Passende SFP-Module stellt der Hersteller bereit. Der Switch unterteilt Netze in virtuelle LANs (VLANs), priorisiert den Netzwerkverkehr bestimmter Anwendungen (802.1q, DiffServ) und authentifiziert Benutzer oder Geräte über eine eingebaute Datenbank oder RADIUS. Das Gerät filtert den Netzwerkverkehr anhand von IP- und MAC-Adressen oder über die Ports von Anwendungsprogrammen. Mehrere Netzwerk-Schnittstellen lassen sich per Link Aggregation zu einem logischen Port verbinden. Mittels Port-Mirroring spiegelt der Switch den Datenverkehr auf andere Ports (1:N).
Für die gemeinsame Verwaltung lassen sich bis zu 16 GS-2124-Switches so zusammenfassen, dass sie über eine IP-Adresse ansprechbar sind. Die Einrichtung erledigt man über die Software LANConfig, ein Browser-Interface oder das Netzwerkprotokoll SNMP (v1, v2c). Statusmeldungen versendet das Gerät per RMON. Außerdem liefert Lancom das Windows-Programm LANmonitor mit.
Lancoms GS-2124 ist ab sofort für 900 Euro erhältlich. Das optionale SFP-SX-Modul SFP- SX-LC1 kostet 165 Euro, die LX-Variante SFP-LX-LC1 290 Euro. (rek)