Native Instruments räumt Musikbaukasten Reaktor auf

Mit Reaktor, einem modularen Baukasten für Synthesizer und Effekte, basteln Anwender schon seit Jahren spannende neue Instrumente. In der neu aufgräumten Browser-Datenbank gibt es fast 4000 kostenlose Plug-ins zu entdecken.

vorlesen Druckansicht 6 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Anhand von Kategorien, Meta-Tags und User-Berwertungen lassen sich die Reaktor-Ensembles nun einfacher durchstöbern.

Native Instruments hat seine Online-Datenbank fĂĽr den Klangbaukasten Reaktor ĂĽberarbeitet. Die neue Browser-Ăśbersicht macht es ĂĽber Kategorien und Meta-Tags nun wesentlich einfacher, spannende neue Plug-ins zu finden. Knapp 3000 von Anwendern erstellte Instrumente stehen zum kostenlosen Download bereit, darunter professionell klingende Synthesizer sowie skurille Sampler oder Sequencer. Hinzu gesellen sich ĂĽber 600 Effekte und fast 500 sonstige Plug-ins, darunter auch Tutorials zur Klangsynthese.

Um die riesige User-Datenbank nutzen zu können, benötigen Anwender eine Vollversion von Reaktor, die Native Instruments noch bis zum 28. Mai für 99 Euro anbietet (regulär 400 Euro). Reaktor ist aber auch in der Komplete-Sammlung des Herstellers enthalten.

Bei Reaktor 5 steht die Überarbeitung der Nutzeroberfläche und die Integration der Online-Datenbank indes noch aus.

Um die Plug-ins zu installieren, muss man die Ensemble-Datein (.ens) etwas umständlich erst im Browser aus der Online-Datenbank laden und dann manuell in die User-Library kopiert werden, dessen Pfad man im Reaktor-Menü "File/Preferences/Directories/User Content" festlegen kann. Hier sollte man sich eigene Unterkategorien anlegen, denn das Meta-Tag-System der Online-Datenbank wurde in die aktuelle Version 5 von Reaktor noch nicht übernommen. Eine Integration der User-Datenbank in Reaktor, sodass man die Ensembles künftig direkt aus dem Programm heraussuchen und laden kann, würde das Stöbern nach neuen Instrumenten und Effekten deutlich vereinfachen. (hag)