Linux-RAID-Tool Mdadm aktualisiert
Mdadm 3.0 unterstĂĽtzt die Aktualisierung von RAID-Metadaten jetzt auch komplett im Userland.
Entwickler Neil Brown hat eine neue Version von mdadm freigegeben. Mit dem Werkzeug lassen sich unter Linux Software-RAIDS einrichten, verwalten und ĂĽberwachen. Metadaten-Aktualisierungen finden in Mdadm 3.0 komplett im Userland statt, sodass die Software jetzt auch mit Metadaten-Formaten zurechtkommt, die der Kernel nicht kennt. Im Moment unterstĂĽtzt das Tool das SNIA-Standardformat DDF (Common Raid Disk Data Format) sowie Intel Matrix, das bei aktuellen ICH-Controllern des Chip-Herstellers zum Einsatz kommt.
Mdadm 3.0 setzt für im Userland verwaltete Metadaten auf sogenannte Container – Verbunde aus (physikalischen) Geräten, die ein oder mehrere Daten-Arrays umfassen können. Für jeden Container ist eine Instanz von mdmon zuständig. Das Programm überwacht die Arrays und aktualisiert die Metadaten.
Auf Systemen mit udev überlässt mdadm die Verwaltung der Geräte jetzt diesem Tool. Gibt es kein udev, legt mdadm die erforderlichen Devices und Symlinks allerdings wie in früheren Versionen selbst unter /dev an und entfernt diese auch wieder, wenn das RAID-Array deaktiviert wird. (akl)