SanDisk baut schnellere Billig-SSDs
SanDisk verspricht fĂĽr seine neuen Solid-State Disks hohe Performance dank schnellem Controller, flotten Flash-Speicherchips und sogenanntem nCache.
Die neuen Solid-State-Disk-(SSD-)Baureihen pSSD S2 (SATA) und pSSD P2 (ATA) aus dem OEM-Lieferprogramm von SanDisk sind außer für Netbooks auch für Embedded Systems oder Point-of-Sale-Computer gedacht. Anders als bei der ersten pSSD-Generation, konkurrierenden Disks-on-Module oder PCIe-Mini-Card-SSDs für Netbooks verspricht SanDisk hohe Performance dank schnellem Controller, flotten Flash-Speicherchips und sogenanntem nCache. Letzterer soll bis zu 320 MByte fassen – bei pSSD-2-Kapazitäten von 8, 15, 32 oder 64 GByte – und insbesondere Schreibzugriffe deutlich beschleunigen. Gleichzeitig ist der nCache laut SanDisk nichtflüchtig.
Die Firma hat auch mit Ubuntu-Entwickler Canonical kooperiert, der Netbook-Hersteller wiederum dabei unterstützen soll, die pSSDs optimal unter Linux auszureizen. SanDisk empfiehlt die SSDs auch für kommende Netbooks mit ARM- statt x86-Prozessoren. Preise und Liefertermine nannte SanDisk nicht, die neue SSD-Generation soll aber anscheinend kapazitätsbereinigt nicht teurer sein als die bisherige.
Auf der Computex stellte SanDisk auch zwei SDHC-Karten mit 8 und 16 GByte Kapazität als Massenspeichererweiterung speziell für Netbooks vor. Im US-Online-Shop von SanDisk sollen sie 40 beziehungsweise 80 US-Dollar kosten. (ciw)