Studie: 2015 mehr Mobilfunk-Anschlüsse als Menschen
Im ersten Quartal 2014 gab es weltweit 6,8 Milliarden Mobilfunkanschlüsse, hat der Netzwerkausrüster Ericsson ermittelt. Vor allem die Zahl mobiler Internet-Anschlüsse soll explosiv ansteigen.
Im kommenden Jahr wird es auf der Welt laut einer Studie erstmals mehr Mobilfunk-Anschlüsse als Menschen geben. Im ersten Quartal 2014 gab es nach Berechnungen des Netzwerk-Ausrüsters Ericsson bereits 6,8 Milliarden Anschlüsse.
(Bild: Ericsson)
1,25 Milliarden davon entfallen allein auf China, 790.000 auf Indien und 1,35 Milliarden auf die restliche Region Asien/Pazifik. 835 Millionen Anschlüsse entfallen auf Afrika, 720 Millionen auf Lateinamerika, 1,1 Milliarden auf Europa und 365 Millionen jeweils auf Nordamerika und den Nahen Osten.
In den kommenden Jahren werde vor allem die Zahl mobiler Internet-Anschlüsse explosiv ansteigen, prognostizierte Ericsson. Zum Jahr 2019 dürften rund 60 Prozent der 9,2 Milliarden weltweiten Mobilfunk-Anschlüsse mit Smartphones genutzt werden. Darunter würden 2,6 Milliarden Verbindungen des schnellen Datenfunks LTE sein. Über ein Viertel der weltweiten LTE-Nutzer kämen dann aus China, in den USA dürften 85 Prozent der Handys mit LTE laufen, in Europa 50 Prozent, erwartet Ericsson.
Dadurch werde es 2019 zehnmal mehr Datenverkehr von mobilen Geräten geben als 2013. Rund die Hälfte werde auf Videos entfallen. Schon im ersten Quartal 2014 seien mehr Daten durch mobile Netze geflossen als im gesamten Jahr 2011. (anw)