irista: Canons eigene Foto-Cloud ist fertig
Nach zwei Jahren Entwicklungszeit hat Canon eine eigene Foto-Cloud gelauncht. Bis zu 10 Gigabyte Speicherplatz gibt es umsonst, wer mehr will, muss ein kostenpflichtiges Abo abschließen – zu vergleichweise hohen Preisen.
- Jobst-H. Kehrhahn
Gut zwei Jahre ist es her, dass Canon die Betaphase der eigenen Foto-Cloud unter dem Arbeitstitel Project 1709 gestartet hatte, jetzt ist sie abgeschlossen. Gestern hat Canon den offiziellen Start der hauseigenen "cloud-basierten Plattform zur Bildverwaltung" bekannt gegeben – allerdings unter neuem Namen: irista bietet ein kostenloses 10 Gigabyte-Abo, wer mehr Speicher braucht, kann aus zwei kostenpflichtigen Abos wählen: Für 50 GByte Speicherplatz berechnet der Kamerahersteller 4,99 Euro im Monat oder 49 Euro im Jahr, für 100 GByte Speicherplatz 10,99 Euro im Monat oder 109 Euro pro Jahr. Zum Vergleich: Bei Google Drive kosten 100 Gigabyte Speicherplatz 1,99 US-Dollar pro Monat. Anders als konkurrierende Cloud-Dienste wendet sich irista aber hauptsächlich an Fotografen, der Dienst speichert und zeigt beispielsweise auch RAW-Dateien an. Die Speicherung von Videos ist derzeit aber nicht vorgesehen. Hier ein Überblick über den Dienst und dessen Funktionen:
Canon garantiert "die volle Kontrolle über Profildaten und Fotos" und verspricht, dass Daten "sicher in Europa gespeichert" werden. Laut irista-FAQ ist die Verbindung zudem "durch eine gesicherte Verbindung (https) geschützt.". Wohl deshalb wenden sich die zahlungspflichtigen Services "nur an Personen, die in Europa leben", während die kostenlose Version weltweit nutzbar sein soll. (keh)