Gemischtes Hack: 3D-Drucker als Laser und Raspberry Pi für Nager

Im BunnyTower werden Kaninchen beschallt und gefüttert, in Washington lädt Barack Obama zur Maker Faire ein. Außerdem: Ein hilfreiches Druck-Tool und ein Laseraufsatz für den eigenen 3D-Drucker.

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Von
  • Philip Steffan

"BunnyTower ist ein aus Holz bestehender Futter- und Leckerlispender, der sich über Internet ansteuern lässt." heißt es in der Beschreibung dieses ungewöhnlichen Raspberry-Pi-Projekts. Um seine "Hoppelbande" aus Kaninchen bei Abwesenheit zu füttern, zu bespaßen und mit Musik zu besänftigen, hat der Erbauer Daniel Brack alle DIY-Register gezogen: Holzarbeiten, eigene Elektronik mit Motoren, Lichtschranken und Sensoren sowie eine komplette serverbasierte Fernsteuerung mit PHP und JavaScript.

Der BunnyTower lässt sich komplett über den Browser steuern.

(Bild: hoppelhaus.de )

Die Maker Faire kommt tatsächlich ins Weiße Haus: Nach der ersten Ankündigung im Februar steht nun der Termin fest. Schon am 18. Juni empfängt Barack Obama eine "ausgewählte Gruppe von Makern" und wird mit ihnen über ihre Projekte plaudern. Und nicht nur das: Der US-Präsident hat den 18. Juni auch gleich zum nationalen "Day of Making" erklärt und ruft dazu auf, im Netz die eigenen DIY-Projekte zu dokumentieren oder einen Tag der offenen Tür zu veranstalten.

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Wer mit seinem 3D-Drucker mehrere Objekte optimal auf der Druckplattform verteilen und in einem Durchgang herstellen möchte, sollte sich die kostenlose Open-Source-Software Plater ansehen. Plater schachtelt die gewünschten Teile automatisch mit definierbarem Abstand und exportiert das Ergebnis wieder als STL-Datei zur Verwendung in der eigenen Drucksoftware.

Einen Zweitnutzen als Lasercutter bekommt der eigene 3D-Drucker mit dem Laser-Aufsatz L-Cheapo. Das in einer Crowdfunding-Aktion auf Indiegogo angebotene Modul für 220 US-Dollar soll Holz und Acrylglas bis zu einer Stärke von 5 Millimetern schneiden können. Der Anbieter verspricht zudem, jedem Käufer eine zu seinem 3D-Drucker passende Halterung zu entwerfen. Im Gegensatz zu kommerziellen Lasercuttern gibt es bei L-Cheapo aber weder eine Absaugung für die Verbrennungsdämpfe noch Sicherheitsmaßnahmen wie eine automatische Abschaltung. (phs)