Ministerin ruft zur Mithilfe beim Jugendschutz auf

Die nordrhein-westfälische Familienministerin hat die Bevölkerung zur Mithilfe beim Kampf gegen Pornografie- und Gewaltdarstellungen im Internet aufgerufen.

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Die nordrhein-westfälische Familienministerin Birgit Fischer hat die Bevölkerung zur Mithilfe beim Kampf gegen Pornografie- und Gewaltdarstellungen im Internet aufgerufen. "Wer beim Internet-Surfen auf Seiten stößt, die er für jugendgefährdend hält, sollte sich umgehend an die Behörden wenden", sagte die Ministerin heute in Düsseldorf. Da es immer mehr private Internet-Anschlüsse gebe, steige die Gefahr, dass Kinder und Jugendliche auf solche Inhalte zugreifen.

Als mögliche Anlaufstellen nannte Fischer neben der Bezirksregierung Düsseldorf, den örtlichen Polizeidienststellen und den Jugendämtern auch ihr Ministerium (Tel.: 02 11/8 55-35 11). Dort würde man dann bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften und Medieninhalte einen Antrag stellen, die entsprechenden Seiten aus dem frei zugänglichen Internet-Angebot zu nehmen. Im vergangenen Jahr habe die Prüfstelle 144 Seiten auf den Index gesetzt, 1998 seien es 110 gewesen. (ad)