Europol: Mit Daten (nicht nur) gegen Rockerbanden

Anfangs wurden kriminelle Rocker nur in wenigen europäischen Ländern wahrgenommen. Das änderte sich durch ein spezielles Europol-Datenbanksystem. Der ehemalige Europol-Chef Jürgen Storbeck erläutert die Hintergründe.

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Unter dem ehemaligen Europol-Chef Jürgen Storbeck entstand bei Europol in den 90er Jahren die spezifische IT-Systematik mit einem Datenbanksystem aus Arbeitsdateien zu Analysezwecken (Analysis Work Files, AWF). Die Dateien widmen sich einem bestimmten Kriminalitätsgebiet oder einer Personengruppe, zu denen Europol den EU-Mitgliedstaaten und assoziierten Drittstaaten eine operationale Unterstützung bieten will. Sie enthalten Angaben zu Personen, Fakten sowie Recherche- und Analyseergebnisse.

Mit der Zeit entstanden gut 20 unterschiedliche AWFs zu verschiedenen Themen. Sie bildeten den Kern der Arbeit und wurden oft als "Herzstück" Europols bezeichnet. Storbeck schildert im Gespräch mit heise online die Entstehungsgeschichte und welche Rolle dabei die "Operation Monitor" gegen Rockergruppen in Europa spielte.

Das vollständige Gespräch online in c't Hintergrund:

(anw)