IBMs Cloudspeicher unter Preisdruck

Die Konkurrenz hat vorgelegt, jetzt zieht IBM bei seinem Cloudservice SoftLayer nach und senkt die Preise. Ein neuer Dienst verbindet Firmennetze direkt mit den SoftLayer-Rechenzentren.

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IBM hat den Preis fĂĽr Objektspeicher bei seinem Clouddienst SoftLayer erheblich gesenkt, wohl als Reaktion auf fallende Preise bei der Konkurrenz. Ein Gigabyte Speicherplatz kostet mittlerweile pro Monat 0,04 US-Dollar, eine Preissenkung um 60 Prozent. Konkurrenten wie Google und Amazon liegen mit einem vergleichbaren Angebot bei 0,026 beziehungsweise 0,03 US-Dollar. SoftLayers Objektspeicher beruht auf OpenStack Swift. Im Unterschied zu blockorientiertem Speicher (etwa Dateisystemen) stellt Objektspeicher eine Abstraktionsschicht dar. Darin lassen sich unstrukturierte Daten aus beliebigen Anwendungen heraus speichern und referenzieren.

Den Preis fĂĽr Object-Storage senkte IBM deutlich, und nur ausgehender Datenverkehr wird extra berechnet.

(Bild: SoftLayer Technologies)

Außerdem öffnet IBM einen neuen VPN-Dienst namens Direct Link, der das Firmennetz des Kunden mit dessen Cloud bei SoftLayer verbindet. Das soll Unternehmen den möglichst reibungslosen Betrieb einer sogenannten Hybridcloud erlauben, einer Mischform von eigenem Rechenzentrum und ausgelagerten Diensten. Eine 1Gb-Ethernet-Verbindung mit Direct Link kostet 147 US-Dollar pro Monat, 10G-Ethernet kosten 997 US-Dollar. Die Anbindung erfolgt über einen der weltweit vorhandenen 18 Points-of-Presence (POPs), die SoftLayer gemeinsam mit Partnerunternehmen betreibt. (tiw)