Dudenhöffer über Tesla
Die dpa hat Ferdinand Dudenhöffer zu Elon Musks Ansage in Sachen Patenten befragt. Der Experte antwortete in Bestform mit vagen O-Tönen aus dem Experten-Textbausteinkasten: "Schritt nach vorne"
Die Nachrichtenagentur dpa hat pflichtschuldig den Automobilpapst und professionellen Experten Ferdinand Dudenhöffer zu Teslas netter PR-Meldung befragt. „Das System E-Auto kriegt dadurch einen starken Schub“, gab Dudenhöffer zum Besten. Musks Versprechen, nicht zu verklagen könnte nach Dudenhöffers Ansicht dem Elektroauto „aus seinem Nischendasein helfen“, schreibt die dpa. Es sei auch „ein großer Schritt nach vorne für die Branche“, betonte der Expertenpapst. „Andere Hersteller haben keine Chance mehr, die Technologie links liegen zu lassen“, behauptete er weiter.
(Bild: Tesla Motors)
Elon Musk schrieb gestern ins Tesla-Weblog, seine Firma werde niemanden mehr verklagen, der nach Treu und Glauben patentierte Technologie von Tesla verwende. Er strebe vielmehr nach den Idealen der Open-Source-Philosophie, damit es bei den batterieelektrischen Antrieben schneller voran geht. Seine proprietäre Technik sei frei für alle, sie ist jedoch weiterhin durch Patente geschützt und unterliegt (noch?) nicht offenen Hardware-Lizenzen.
(mit Material der dpa) (cgl)