Bayerns Schüler räumen bei Mathe-Olympiade ab
Schüler aus ganz Deutschland haben über schweren Aufgaben aus der Zahlentheorie, Algebra oder Kombinatorik gebrütet. Wieder mal sind die Bayern bei der Matheolympiade vorn.
Bayerns Schüler haben bei der Bundes-Mathematikolympiade die Nase vorn. Schüler aus diesem Bundesland errangen bei dem Wettbewerb der besten Nachwuchs-Mathe-Asse Deutschlands in Greifswald drei der dreizehn vergebenen ersten Preise. An dem Wettbewerb nahmen knapp 200 Schüler der Klassenstufen acht bis zwölf aus allen Bundesländern und von deutschen Auslandsschulen teil.
Jeweils zwei erste Preise gingen nach Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Einen ersten Preis errangen Schüler aus Niedersachsen, Hessen, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen. Gefragt waren Kenntnisse in den Bereichen Kombinatorik, Algebra/Arithmetik, Zahlentheorie und Geometrie. Die Schüler mussten jeweils zwei 4,5-stündige Klausuren bewältigen.
Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) zollte den Teilnehmern des viertägigen Wettbewerbs am Montag bei der Siegerehrung Respekt: "Ihr seid die Besten. Darauf könnt Ihr stolz sein." An der diesjährigen Runde der Schul-, Kreis- und Landesolympiaden hatten sich bundesweit 250.000 Schüler beteiligt. Neben den 13 ersten Preisen wurden 26 zweite Preise und 36 dritte Preise vergeben.
Eine Frage aus der Klassenstufe 9 lautete: "Wie viele verschiedene Möglichkeiten gibt es, den Geldbetrag von einem Euro nur mit Münzen von 1, 2 oder 5 Cent zu bezahlen? Zwei Möglichkeiten sollen dabei dann als verschieden gelten, wenn sie sich in der Anzahl der Münzen mindestens eines Werts unterscheiden." Antwort: "541". (axk)