Cloud-Storage mit SSDs jetzt auch bei Amazon

Einen Tag nach der Ankündigung SSD-gestützten Cloud-Speichers durch Google hat Amazon mit einem entsprechenden eigenen Angebot reagiert.

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Von
  • Jürgen Seeger

Die fallenden Preise für SSDs schlagen sich mit etwas Verzögerung auch bei den Cloud-Angeboten nieder. Nach Google hat jetzt Amazon angekündigt, SSD-gestützten Cloud-Speicher anzubieten. Der sogenannte Elastic Block Storage (EBS), der Speicher für Amazons Elastic Compute Cloud (EC2), ist jetzt mit Solid State Disks verfügbar, und zwar als Default-Angebot mit der Bezeichnung "General Purpose (SSD)".

Diese Art des Speichers empfiehlt Amazon als Standard-Storage für alle Zwecke, mit einem volumenabhängigen Preis von 0,10 US-Dollar pro Gigabyte und Monat. Durch Kopplung mehrerer EBS-Einheiten sollen damit Anwendungen mit bis zu 48 000 IOPS (I/O-Zugriffe pro Sekunde) lauffähig sein.

Als günstigere Alternative gibt es weiterhin Magnetplatten und für hohe Transaktionsraten die Storage-Variante Provisioned IOPS (SSD). EBS-Magnetplatten kosten mit 0,05 US-Dollar zwar nur die Hälfte der Volumengebühr des SSD-Angebots, aber es werden zusätzlich 0,05 US-Dollar pro eine Million I/O-Operationen fällig. EBS Provisioned IOPS (SSD) kostet 0,125 US-Dollar pro Gigabyte und Monat für den Speicher zuzüglich 0,10 US-Dollar für jeden Monat mit Transaktionen. Diese Preise gelten für die Rechenzentren an der US-amerikanischen Ostküste, in Kalifornien und Europa sind sie rund 10 Prozent höher. (js)