Oculus VR kauft Netzwerk-Middleware RakNet und gibt sie frei
Kurz vor dem Start der DK2-Version der Virtual-Reality-Brille Rift hat Oculus VR die Spiele-Netzwerk-Middleware RakNet gekauft und sie als Open-Source freigegeben. AuĂźerdem plant das Unternehmen eine Rift-Entwicklerkonferenz in Los Angeles.
Oculus VR, Hersteller der Virtual-Reality-Brille Rift, hat die Netzwerk-Middleware RakNet gekauft und sie unter einer veränderten BSD-Lizenz als Open-Source freigegeben. RakNet ist eine populäre C++-Klassenbibliothek für Spieleentwickler. Sie enthält unter anderem Lösungen für Objektreplikation, Sprach-Chats und Patch-Auslieferung.
Die Klassenbibliothek war bislang nur kostenlos, wenn die damit entwickelten Spiele einen Umsatz von unter 100.000 US-Dollar erzielten. RakNet wird laut Hersteller in der Spiele-Engine Unity sowie in Spielen von Sony, Maxis und Mojang verwendet.
Außerdem kündigte Oculus VR eine eigene Entwicklerkonferenz an, die vom 19. bis 20. September in Los Angeles stattfinden soll. Bei der "Oculus Connect"-Konferenz soll es neben vielen Virtual-Reality-Workshops auch Vorträge von Oculus-Gründer Palmer Luckey und Cheftechniker John Carmack geben.
Die Rift-Brille kann man bislang nur als Enwickler-Version kaufen. Eine Consumer-Variante ist zwar geplant, der Termin für den Verkaufsstart steht aber noch nicht fest. Die ersten Exemplare der seit März vorbestellbaren zweiten Entwicklerversion ("DK2") sollen laut Oculus in der nächsten Woche ausgeliefert werden.
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(jkj)