Mac-Verkäufe: Überraschendes Wachstum in Schwellenländern
Während die Mac-Verkäufe in den klassischen Märkten kaum zunehmen oder sogar rückläufig sind, konnte Apple nach den Daten eines Analysten im ersten Quartal 2014 in Schwellenländern kräftiges Wachstum vorweisen.
Die Mac-Verkäufe hinken in Europa und Japan dem PC-Gesamtmarkt im ersten Quartal 2014 hinterher. In Nordamerika war das Wachstum sogar leicht rückläufig. Dies geht aus einer Auswertung des Needham & Co-Analysten Charles Wolf hervor.
In Schwellenländern wie China, Lateinamerika, dem asiatisch-pazifischen Raum sowie der EMEA-Region, die neben Europa auch den mittleren Osten und Afrika einschließt, konnte Apple hingegen deutlich wachsen – dort legten die Mac-Stückzahlen im Vergleich zum Vorjahresquartal im zweistelligen Prozentbereich zu während der PC-Markt in den gleichen Regionen jeweils schrumpfte.
Eine Erklärung für das hohe Wachstum in diesen Regionen hat Wolf nicht – er sehe keinen offensichtlichen Grund für den deutlichen Unterschied zwischen entwickelten Regionen und Entwicklungsländern, schreibt der Analyst. Möglicherweise sei es eine einmalige Schwankung oder aber ein Wendepunkt bei den Mac-Verkäufen, dies werde sich erst mit der Zeit zeigen.
Die Preissenkung beim MacBook Air und die Einführung eines Einstiegs-iMacs kann zu diesem Ergebnis noch nicht beigetragen haben – beides hat Apple erst im zweiten Quartal 2014 umgesetzt. (lbe)