Fujifilm X-T1: wetterfest im Retro-Style

AuĂźen klassisch, innen modern - Fujifilms neue Systemkamera X-T1 treibt einerseits das Retro-Konzept auf die Spitze, kommt andererseits aber mit vielen innovativen Technik-Features. Wie gut funktioniert die Kombination aus Alt und Neu?

Artikel verschenken
vorlesen Druckansicht 19 Kommentare lesen
Lesezeit: 11 Min.
Von
  • Jobst-H. Kehrhahn
Inhaltsverzeichnis

X-Pro1, X-E2 – die Kombination aus klassischem Design und modernem Innenleben gehört bei Fujifilms Systemkameras der X-Reihe seit jeher zum Konzept. Mit der neuen X-T1, die seit Anfang März 2014 auf dem Markt ist, geht der japanische Hersteller jetzt noch einen Schritt weiter: Die X-T1 kommt ohne Programmautomatik-Tasten aus und setzt auf ein durch und durch traditionelles Bedienkonzept – deutlich erkennbar etwa durch die fünf Wahlräder auf der Kameraoberseite. Vier von ihnen sind sogar in zwei Doppelpacks übereinander angeordnet, zwei kommen mit Sicherungen gegen versehentliches Verstellen. Alles in allem gibt es auf der Ober- und der oberen Vorder- sowie Rückseite sage und schreibe 15 Wahl- und Einstellräder, Knöpfe und Schalter. Das macht die Bedienung der X-T1 alles in allem zwar nicht unbedingt schwierig, aber zumindest übungsbedürftig.

Wer unbedingt will, kann aber trotzdem mal "schnell, schnell" fotografieren und die vorhandenen Blenden-, Zeit und ISO-Automatiken kombinieren. Ein simples Beispiel: Soll die Kamera sämtliche Belichtungsparameter bestimmen, stellt man ISO und Belichtungszeit im jeweiligen Wahlrad auf A für "Automatik" und wählt am Blendenring des Objektivs – sofern vorhanden – die entsprechende A-Einstellung. Das klingt zwar umständlich und erfordert mehr Bedienungsschritte als bei Kameras mit Automatik- oder P-Modus, ist andererseits aber konsequent gedacht und schnell gelernt.

Die X-T1 kommt mit zahlreichen Wahlrädern, Schaltern und Knöpfen, dank derer man erfreulich seltener ins Menü wechseln muss, um die Aufnahmeparameter anzupassen.

(Bild: Jobst-H. Kehrhahn, wrestling24.de)

Der Vorteil: Einmal eingearbeitet, lässt sich die X-T1 oft ohne den lästigen Wechsel ins Menü bedienen. Gerade wenn man den Blick nicht länger als notwendig vom Motiv abwenden will, ist das ein Plus – vor allem für diejenigen, die viel und gerne mit dem Auge am elektronischen Sucher arbeiten.

Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels "Fujifilm X-T1: wetterfest im Retro-Style". Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo fĂĽr IT und Technik.