Chinas WettbewerbshĂĽter ermitteln gegen Microsoft
In China läuft ein Kartellverfahren gegen den US-amerikanischen Software-Konzern, zu dem er nicht ausreichend Informationen bereitgestellt haben soll.
Chinesische Behörden haben ein Wettbewerbsverfahren gegen Microsoft eingeleitet. Das US-Unternehmen habe nicht in ausreichendem Maße Informationen über seine Betriebssysteme und das Büroprogramm-Paket Office bereitgestellt, teilte Chinas Behörde für Industrie und Handel mit.
Am Vortag hatten Behördenvertreter überraschend Microsoft-Filialen in vier Städten in China besucht. Dabei hätten sie Dokumente, E-Mails und weitere Daten von Microsoft-Computern und -Servern sichergestellt, hieß es in der Mitteilung.
Im Mai hatte China den Einsatz von Windows 8 auf Behördencomputern verboten. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua nannte als Grund Sicherheitsbedenken. Außerdem wolle das Land nicht mehr so wie bisher abhängig von ausländischen Betriebssystemen sein. Stattdessen setzt China auf Linux. (anw)