Schleuderware

Was für eine Schleuder: Der Polaris Slingshot, was soviel heißt wie Schleuder, sieht aus, als wären ein KTM X-Bow und ein Morgan 3 Wheeler vereinigt worden. Die alte Idee, reichlich Leistung mit wenig Gewicht zu kombinieren, hat nichts von ihrem Charme verloren

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Der Polaris Slingshot ist definitiv nichts für Leute, die gern unerkannt im Verkehr mitschwimmen wollen.
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Von
  • Stefan Wagner

Medina (USA), 4. August 2014 – Was für eine Schleuder: Der Polaris Slingshot, was soviel heißt wie Schleuder, sieht aus, als wären ein KTM X-Bow und ein Morgan 3 Wheeler vereinigt worden. Die alte Idee, reichlich Leistung mit wenig Gewicht zu kombinieren, hat nichts von ihrem Charme verloren.

Angetrieben wird der Polaris Slingshot von einem 2,4-Liter-Ecotec-Vierzylinder. Er leistet 173 PS bei 6200/min und 225 Nm bei 4700/min. Geschaltet wird über ein manuelles Fünfgang-Getriebe und das Gewicht liegt bei 790 Kilogramm. Das Dreirad verfügt über einen Gitterrohrrahmen aus Stahl und wird über einen Carbon-verstärkten Treibriemen angetrieben. Wie beim Motorrad sitzt der 20-Zoll-Hinterreifen an einer Schwinge. Vorne drehen sich zwei 18-Zoll-Räder. Angaben zu den Fahrleistungen des Slingshot macht Polaris nicht.

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Der Polaris Slingshot ist definitiv nichts für Leute, die gern unerkannt im Verkehr mitschwimmen wollen.

Im "Innenraum" des Polaris erwartet die beiden Piloten ein Infotainmentsystem mit 4,3-Zoll-Display, Rückfahrkamera, USB-Anschluss, Bluetooth-Anbindung und sechs Lautsprechern. Laut Polaris gibt es hinter den Sitzen Staufächer, die groß genug für einen Helm sind. Da der Slingshot mehr Motorrad als Auto ist, müssen Fahrer einen Motorradführerschein haben und immer einen Helm tragen. Der Polaris Slingshot startet in den USA bei 19.900 Dollar (etwa 14.900 Euro). Das Topmodell Slingshot SL kostet 23.900 Dollar. Ob der Slingshot auch nach Deutschland kommt, ist laut Polaris noch nicht raus. (imp)