Mit Captchas Schnüfflern ein Schnippchen schlagen

Captchas nerven, können aber nützlich sein, die eigene Adresse so zu übertragen, dass automatische Auswertungsprogramme in die Irre laufen.

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Von
  • Detlef Borchers

Die netzpolitischen Bürgerrechtler von Digitalcourage haben zusammen mit dem Paderborner Informatiker The Digital Native den Datenschutzservice Privacy Captcha gestartet. Aus jedem Text, der dort in einem Kasten eingegeben wird, wird eine PNG-Datei im Stile der bekannten Captchas generiert. Die Bilddatei kann mit landläufigen Ausforschungsprogrammen von Adresssuchern nicht ausgewertet, aber von Menschen ausgelesen werden.

Ein Teil dieser Meldung als Captcha

(Bild: privacy-captcha.com)

Nach Angaben von Digitalcourage ist diese Variante des "SwarmSupprts" der Privatsphäre im Internet anonym. Der eingegebene Text und die IP-Adresse der NutzerInnen werden nicht auf dem Captcha-Server gespeichert. Die so erstellte Bilddatei wird nach zehn Minuten gelöscht. Der Service ist kostenlos und soll auch in Zukunft kostenlos sein. Wer diese Form des Privatsphärenschutzes unterstützen möchte, sollte an Digitalcourage spenden. (anw)