Ausprobiert: Kobos wasserdichter E-Book-Reader
Der E-Book-Spezialist Kobo zeigt auf der IFA den wasserdichten Kobo Aura HD. Wir haben ihn unter Wasser gesetzt.
Zwischen den E-Book-Readern gibt es immer weniger Unterschiede – Kobo versucht sich deshalb mit besonderen Merkmal abzuheben: Der auf der IFA erstmals gezeigte Aura H2O ist wasserdicht und staubgeschützt nach IP67.
Kobo Aura H2O (6 Bilder)

Kobo Aura H2O
Um das Gehäuse wasserdicht zu gestalten, hat Kobo die Eingänge zu MicroSD und Micro-USB mit einer Klappe versehen und die Ränder des Displays versiegelt. Statt eines kapazitiven Displays verwendet Kobo im Aura H2O Infrarottechnik. Darüber ließ sich der Bildschirm flott und zuverlässig bedienen. Streicht man am linken Rand von oben nach unten oder umgekehrt, wird die integrierte Display-Beleuchtung geregelt. Die im unteren Displayrand integrierten LED-Leuchten liefern wie schon bei den Vorgängermodellen ein sehr gleichmäßiges Licht.
Im ersten Test überstand der Aura H2O einen Ausflug ins Wasserbecken unbeschadet, vorsichtig muss man allerdings mit der Abedeckklappe sein. Öffnet man sie kurz nach einem Wasserbad, tritt das an ihrem Rand gesammelte Wasser unter Umständen unter die Klappe ein. Mit dem Wasserschutz will Kobo Nutzer ansprechen, die ihren Reader auch mal an den Strand oder in die Badewanne mitnehmen wollen. Zwar sind unseren Erfahrungen nach die meisten E-Book-Reader aufgrund ihres einfachen Designs relativ widerstandsfähig, was kleinere Spritzer oder Regentropfen angeht – mehr Sicherheit hat man aber beim Aura H2O.
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Wie schon der Vorgänger Aura HD verwendet der H2O ein E-Ink-Panel mit 6,8-Zoll Diagonale (17,3 cm). Dieses nutzt jedoch die aktuelle E-Ink-Version "Carta", die einen höheren Kontrast als das "Pearl"-Display im Aura HD bieten soll. In einem ersten Test auf der Messe wirkte das Bild sehr scharf und kontrastreich. Da für die wasserdichte Versiegelung des Panels keine zusätzliche Beschichtung direkt auf dem Display nötig ist, wirkt es genauso matt wie Reader ohne Wasserschutz.
Der Aura H2O soll ab dem ersten Oktober für 180 Euro in Deutschland erhältlich sein, unter anderem bei Saturn und Media Markt. Mit dem Preis liegt Kobo deutlich über der Konkurrenz: Die kleineren 6-Zoll-Reader Kindle Paperwhite und Tolino Shine kosten 130 beziehungsweise 100 Euro. (acb)