Elektronischer Marktplatz für Flug- und Rüstungsindustrie

Boeing, Lockheed Martin, Raytheon und BAE Systems planen gemeinsam einen elektronischen Marktplatz für Produkte und Dienstleistungen.

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Von
  • Christian Rabanus

Die drei US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtkonzerne Boeing, Lockheed Martin und Raytheon wollen gemeinsam mit der britischen BAE Systems, früher Britisch Aerospace, einen elektronischen Marktplatz für die Flug- und Rüstungsindustrie einrichten. Für die technische Umsetzung holten sich die Konzerne den Business-to-Busines-(B2B)-Experten Commerce One ins Boot. Gestern unterzeichneten sie ein entsprechendes Memorandum.

Weltweit tätigt die Flug- und Rüstungsindustrie Einkäufe für etwa 400 Milliarden US-Dollar jährlich, die vier am Joint-Venture beteiligten Unternehmen allein geben 71 Milliarden pro Jahr für Teile und Dienstleistungen aus. Die B2B-Plattform soll Mitte des Jahres einsatzbereit sein und Geschäftspartnern aus Politik und Wirtschaft offen stehen. Alle Beteiligten versprechen sich von der E-Commerce-Plattform enorme Kosteneinsparungen.

Boeing, Lockheed Martin, Raytheon und BAE Systems werden an dem Joint-Venture mit jeweils 18,75 Prozent beteiligt sein. Commerce One sind fünf Prozent zugedacht, 20 Prozent sind für andere Brancheninteressenten vorgesehen. (chr)