Wiener Tage der Musikwirtschaftsforschung: Moneten, Musik und das Internet

In Wien präsentieren in den kommenden Tagen junge Forscher ihre Studien zur Montarisierung der Musik und Vertreter der Musikindustrie referieren über die Digitalisierung.

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Von
  • Stefan Mey

Auf den fünften Wiener Tagen der Musikwirtschaftsforschung geht es um die Monetarisierung von Musik im digitalen Zeitalter. Vom 1. bis 3. Oktober präsentieren junge Forscher ihre Studien, Vertreter des Musik-Businesses referieren über das Thema: ökonomisch bestehen trotz oder mit Hilfe der Digitalisierung.

Bei der Frage, ob das Internet die Musikproduktion nun zerstört oder gar beflügelt, leisten Wissenschaftler oft nur einen schwachen Beitrag. Studien zu Filesharing beispielsweise finden oft das Gegenteil voneinander heraus. Der Wiener Musikwirtschafts-Professor Peter Tschmuck versucht seit Jahren, Licht ins Forschungs-Dunkel zu bringen. In seinem Blog nimmt er regelmäßig die wissenschaftlichen Ergüsse der Kollegen auseinander und bescheinigt ihnen nur wenig Aussagekraft.

Auf den Wiener Tagen der Musikwirtschaftsforschung bringt Tschmuck darüber hinaus jedes Jahr Wissenschaftler, Filesharing-Aktivisten, Musiker und CEOs von Musiklabels und Streaming-Startups zusammen. Dieses Jahr geht es um die Möglichkeiten des Geldverdienen in Zeiten der Digitalität: "Wie können Musikschaffende, aber auch Labels und andere Verwerter überhaupt noch mit dem Verkauf von Musik Geld verdienen." (anw)