Intel INDE hat Betastadium hinter sich gelassen
Intels Integrated Native Developer Experience 2015 soll seinen Nutzern die Entwicklung von Anwendungen fĂĽr Android- und Windowsplattformen mit einer Sammlung von Werkzeugen und Bibliotheken erleichtern.
- Julia Schmidt
Intel hat das Ende der Betaphase seiner Entwicklungssuite verkündet und die Integrated Native Developer Experience (INDE) 2015 als fertiges Produkt freigegeben. Es soll zum Entwickeln von C++- und Java-Anwendungen für Geräte mit unterliegender ARM- oder Intel-Architektur dienen, auf denen Android ab Version 4.3 beziehungsweise Microsoft Windows 7 bis 8.1 läuft.
Es enthält Werkzeuge und Bibliotheken, die den gesamten Entwicklungsworkflow unterstützen sollen. Unter die Tools fallen beispielsweise Debugger und Analysetools, von denen sich die meisten in die Entwicklungsumgebungen Visual Studio, Eclipse und Android Studio integrieren lassen. Vor allem die Entwicklung von Android-Anwendungen soll INDE erleichtern.
Hielt man sich in der Betaphase noch mit Informationen zu geplanten Lizenzierungsdetails zurück, steht das Vertriebsmodell nun fest. Entwickler können aus drei Paketen wählen. Die alle Bibliotheken und Tools umfassende Ultimate Edition ist ab 799 US-Dollar zu haben, ab 299 US-Dollar gibt es die Professional Edition, der Intels C++-Compiler sowie die Bibliotheken Integrated Performance Primitives und Threading Building Blocks fehlen. Nutzer, die kein Geld ausgeben wollen, steht die Starter Edition zur Verfügung. Im Gegensatz zur Professional Edition fehlen hier allerdings Elemente wie der Graphics Frame Debugger, Platform Analyzer und Audio für Windows.
Siehe dazu auch auf heise Developer:
(jul)