Test: Pentax K-S1

Ihr Kennzeichen ist ihr ausgefallenes Design mit LED-Leuchtleiste. Mit ihrem 20-Megapixel-CMOS-Sensor im APS-C-Format und einer Lichtempfindlichkeit bis ISO 51.600 wendet sie sich nicht nur an Einsteiger.

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Inhaltsverzeichnis

Die Pentax K-S1 ist eine Einsteiger-DSLR mit APS-C-Sensor und kompaktem Gehäuse. Der CMOS-Sensor löst 20 Megapixel auf und bietet eine Bildstabilisierung. Da Pentax auch bei diesem Modell den Tiefpass-Filter vor dem Sensor weggelassen hat, verhindert auf Wunsch die Bildstabilisierung durch feinste Schwingungen im µ-Meterbereich die Moiré-Bildung. Diese Mechanik ist bereits von der Pentax K-3 bekannt. Die Empfindlichkeit des Sensors reicht bis ISO 51.200, was für eine Kamera dieser Klasse ungewöhnlich und – wie die Aufnahmen der ISO-Reihe zeigen – auch wenig praxisgerecht ist.

Mit zugeschaltetem Anti-Aliasing-Filter-Simulatur verringert sich die Moireneigung geringfügig. Insgesamt wird die Auflösung jedoch auch etwas flauer.

(Bild: Peter Nonhoff-Arps)

Zum Test kam die K-S1 mit dem Kit-Objektiv, einem 18-55-Standardzoom, das Pentax mit dem Zusatz WR auch in einer gegen Wasser und Staub abgedichteten Version anbietet – in dieser abgespeckten Version fehlen jedoch die Dichtungen. Eine Besonderheit: Der Autofokus wird über eine Welle vom kamerainternen Motor angetrieben. Somit lassen sich auch noch ältere Pentax-Objektive an der Kamera betreiben. Aber selbst das Kit-Objektiv nutzt noch diese nicht vergleichsweise langsame und laute Technik. Über einen Kippschalter lässt sich die Welle einfahren, dann befindet sie sich im Manuellmodus.

Weitere technische Details sowie die Messergebnisse finden sie in unserer Produktdatenbank.