"Wir lieben Vielfalt": Amazon berichtet ĂĽber seine Belegschafts-Zusammensetzung:
Nachdem andere US-Konzerne längst Statistiken zur Mitarbeiter-Vielfalt veröffentlicht haben, mag auch Amazon nicht hinter dem Berg halten, wie groß die Diversität innerhalb der US-Belegschaft ist.
Es ist sehr in Mode gekommen unter amerikanischen Unternehmen, einen Diversity Report zu veröffentlichen. Apple hat es getan, eBay, Google, Microsoft und Twitter auch. Nun also auch Amazon.
Überraschungen gibt es eher nicht. Während bei der Geschlechterverteilung unter Amazons US-Beschäftigten insgesamt ein Verhältnis von 63 Prozent männlich zu 37 Prozent weiblich vorherrscht, verschiebt sich das Verhältnis auf der Management-Ebene auf 75 zu 25 Prozent.
Ein ähnliches Bild ergibt sich auch bei der ethnischen Verteilung. Fast dreiviertel der Amazon-Manager sind weiß. Damit ist der typische Amazon-Manager männlich und weiß. Über die gesamte US-Belegschaft gesehen, beträgt der Anteil weißer Mitarbeiter 60 Prozent.
Die einzige Verschiebung betrifft die asiatischen Beschäftigten. Während sie in der Gesamtbetrachtung nur 13 Prozent ausmachen, rücken sie in der Management-Ebene mit 18 Prozent auf den zweiten Platz vor. Dafür fallen die schwarzen Angestellten vom zweiten Platz (15 Prozent) auf nur den vierten Platz zurück: Nur 4 Prozent der Amazon-Manager sind also afroamerikanischer Herkunft. Da auch zum Beispiel Apple ähnliche Defizite bei der Diversität aufweist, gilt wohl leider nicht nur bei Amazon: Black is not beautiful. (bb)