ODBC nicht mehr exklusiv für Windows

Mit dem freien ODBC Socket Server kann man jetzt auch von anderen Betriebssystemen aus auf Windows-Datenbanken zugreifen.

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Von
  • Oliver Diedrich

Bislang war der Datenbankzugriff via ODBC (Open Database Connectivity) überwiegend eine Windows-Angelegenheit: Nahezu alle Windows-Datenbanken sprechen das Microsoft-Protokoll, und ein ODBC-Client ist unter Windows schnell programmiert. Andere Betriebssysteme blieben bislang jedoch weitgehend außen vor: Wer beispielsweise eine MS-Access-Datenbank via CGI-Skript in Perl an einen Apache unter Linux anbinden will, steht erst mal im Regen.

Mit dem ODBC Socket Server soll das jetzt anders werden. Das unter der GPL stehende Open-Source-Programm besteht aus einem NT-Programm, das über ODBC auf eine Windows-Datenbank zugreift und die Daten in einem dokumentierten XML-Protokoll via TCP/IP an beliebige Clients ausliefert. Das Software-Paket enthält neben den Quellen des Servers auch Quelltexte für Windows- und Linux-Clients in C++ sowie einen in Perl geschriebenen Client. Software und Dokumentation stehen im Internet zum kostenlosen Download bereit. (odi)