EWE-TEL-Chef Westfal neuer Breko-Präsident

Der langjährige Breko-Präsident Ralf Kleint zieht sich aus dem Berufsleben zurück. Auf der Mitgliederversammlung am Freitag wurde Norbert Westfal zum Nachfolger erkoren.

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EWE-Chef Westfal neuer Breko-Präsident

Norbert Westfal ist der Nachfolger von Ralf Kleint.

(Bild: Breko)

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Wechsel an der Spitze des Bundesverbands Breitbandkommunikation (Breko). Auf der Mitgliederversammlung des Verbands am Freitag in Berlin wurde Norbert Westfal, Chef des norddeutschen Netzbetreibers EWE TEL, zum neuen Präsidenten gewählt. Er tritt die Nachfolge von Ralf Kleint ein, der sich nicht mehr zur Wahl stellte und aus dem aktiven Berufsleben ausscheiden will. "Zur starken Positionierung des Breko als führender deutscher Breitband-Verband hat Ralf Kleint in den vergangenen Jahren einen ganz wichtigen Beitrag geleistet", würdigt Geschäftsführer Stephan Albers die Verdienste Kleints.

Der fünfzigjährige Westfal ist seit Februar 2011 Geschäftsführer der Oldenburger EWE TEL und gehört seither auch dem Vorstand des Breko-Verbands an. "Ich freue mich, dem Breko nach gut dreieinhalb Jahren als Vorstandsmitglied nun als Präsident vorzustehen und bedanke mich herzlich bei meinem Vorgänger Ralf Kleint“, erklärte Westfal kurz nach seiner Wahl. Kleint stand seit 2010 an der Spitze des Breko.

Als Vizepräsident wurde Versatel-Chef Johannes Pruchnow wiedergewählt. Neuer Schatzmeister ist Alfred Rauscher (R-KOM). Neu in den Breko-Vorstand gewählt wurden Valentina Daiber (Teléfonica), Karsten Kluge (Thüringer Netkom), Karsten Schmidt (htp) sowie Matthias Trunk (Stadtwerke Neumünster). Markus Haas (Teléfonica) scheidet aufgrund seiner neuen Tätigkeit als COO bei Teléfonica aus dem Vorstand aus.

Zu seiner Jahrestagung am Donnerstag hatte der Breko sein 200. Mitgliedsunternehmen begrüßt. Als Tochter der Stadt Raunheim baut die Netzwerk Untermain GmbH ein flächendeckendes Glasfasernetz (FTTH) in der Region. Raunheim ist damit eine der ersten Gemeinden Hessens, die den Breitbandausbau in Eigenregie realisiert. Das Modell: Eigentümer des Netzes ist die Stadt, Pächter und Betreiber der Anbieter Kabelcom Rheinhessen. (vbr)