Prozess gegen Kunstberater Achenbach fortgesetzt

Im Betrugsprozess gegen den Kunstberater Helge Achenbach sind weitere Zeugen geladen. Eine SchlĂĽsselfigur ist ein Kunsthistoriker.

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  • dpa

Der Betrugsprozess gegen den Kunstberater Helge Achenbach ist am Montag am Landgericht Essen fortgesetzt worden. Als Zeuge war der renommierte Kunsthistoriker Thomas Kellein geladen, der mehrere Jahre die Bielefelder Kunsthalle geleitet hatte. Er soll nach Medienberichten mit einem Hinweis die Ermittlungen gegen Achenbach in Gang gebracht haben.

Helge Achenbach

(Bild: dpa)

Kellein hatte nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom Juli als Berater für die Kunstberatungsfirma Berenberg Art Advice (Archiv-Link) gearbeitet, deren Geschäftsführer Achenbach und ein mitangeklagter Kunstexperte waren. Kellein sollen als erstem Unregelmäßigkeiten aufgefallen sein.

Thomas Kellein

(Bild: dpa)

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 62-jährigen Achenbach vor, den 2012 gestorbenen Aldi-Erben Berthold Albrecht bei Kunst- und Oldtimerverkäufen um rund 23 Millionen Euro betrogen zu haben. Außerdem soll er zwei weitere Kunden über die inzwischen aufgelöste Berenberg Art Advice getäuscht haben.

  • Aktenzeichen: 56 KLS 10/14; die Kammer hat Fortsetzungstermine fĂĽr den 12.01., 14.01., 15.01., 19.01. und 21.01., jeweils um 09:30 Uhr bestimmt.
  • Pressemitteilung des Landgerichts (PDF)

(keh)