China: Sonde in die Mondumlaufbahn eingeschwenkt
FĂĽr 2017 hat China eine Sondenmission geplant, bei der Bodenproben vom Mond entnommen und zurĂĽck zur Erde gebracht werden soll. In einem weiteren Test dafĂĽr konnte nun eine Sonde in den Mondorbit einschwenken.
China will auf den Mond und wieder zurĂĽck.
(Bild: Luc Viatour, CC BY-SA 3.0)
Bereits am Wochenende hat China erfolgreich eine Sonde in die Umlaufbahn des Mondes einschwenken lassen. Wie NBC News unter Berufung auf chinesische Staatsmedien meldet, handelt es sich um das Service-Modul jener Sonde, die im November den Mond umkreiste und zur Erde zurĂĽckkehrte. Monatelang war es am Lagrange-Punkt 2 geparkt, bevor die Reise nun vorerst komplettiert werden konnte. Aus dem Orbit soll die Sonde Chang'e 5 T-1 nun weitere Daten sammeln fĂĽr die ambitionierte chinesische Mondmission, die fĂĽr 2017 angesetzt sei.
In zwei Jahren will China mit Chang'e 5 eine Sonde auf dem Mond absetzen, die dort mindestens zwei Kilogramm Bodenproben entnehmen soll. Danach sei ein erneuter Start geplant, damit diese Proben zur Erde gebracht werden können. Bislang haben lediglich die USA und die Sowjetunion vergleichbares geschafft. Beim ersten Teil der nun erfolgten weiteren Vorbereitungsmission war unter anderem auch die Landung nach der künftigen Mission getestet worden. Ende 2013 war bereits die chinesische Sonde "Jadehase" auf dem Mond gelandet. (mho)