Suma-Kongress diskutiert Anti-Überwachungsprojekte

Der Suma e.V – Verein für freien Wissenszugang sucht gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften nach Gegenmitteln gegen die Überwachung und Manipulation im Netz.

vorlesen Druckansicht 3 Kommentare lesen
Suma-Kongress diskutiert Anti-Überwachungsprojekte
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Christiane Schulzki-Haddouti

Am 11. Februar findet der Suma-Kongress zum Thema "Das Internet im Zeitalter von Überwachung und Manipulation – Der Offene Web-Index und andere Gegenmittel" in Hamburg statt. Organisiert wird er vom Suma e.V, der die alternative Meta-Suchmaschine MetaGer betreibt und schon in der Vergangenheit wiederholt die Dominanz der Internet-Suche durch Google kritisierte.

Mitveranstalterin ist die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg, die in ihrem Forschungsbereich "Searchstudies" Ideen für einen offenen Web-Index zusammen mit Suma e.V. diskutiert. Suma-Geschäftsführer Wolfgang Sander-Beuermann sieht darin einen "wichtigen Baustein einer digitalen Agenda gegen Überwachung und Manipulation". Weitere Projekte mit ähnlicher Zielsetzung sollen ebenfalls auf dem Kongress präsentiert werden.

Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar wird zu den Folgen des "Recht auf Vergessen"-Urteil des Europäischen Gerichtshofs für die Internet-Regulierung sprechen. Außerdem wird der Suma Award an ein Internet-Projekt verliehen, das sich dem Schutz gegen Überwachung im Internet widmet. Das dieses Jahr prämierte Projekt soll nach Aussage der Veranstalter "Internet-revolutionäres Potenzial" besitzen, weil es harte Maßnahmen gegen Überwachung implementiert. (jo)