Zwei 16er zum 50er

Renault Classic schickt zum 50sten Jubiläum der Baureihe zwei R16 TS der Renault-Classic auf die 18. Rallye Monte-Carlo Historique. Die Veranstaltung startet im Nordosten Frankreichs in Reims und endet wie die Rallye Monte Carlo in dem kleinen Fürstentum Monaco

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Klassiker
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München, 27. Januar 2015 – Renault Classic schickt zum 50sten Jubiläum der Baureihe zwei R16 TS auf die 18. Rallye Monte-Carlo Historique. Die Veranstaltung startet im Nordosten Frankreichs in Reims und endet wie die Rallye Monte Carlo in dem kleinen Fürstentum Monaco. Begleitet werden die beiden Jubilare von zwei Renault 12 Gordini. Die Veranstaltung beginnt am 30. Januar 2015, Monaco soll in der der Nacht vom 3. zum 4. Februar erreicht werden.

Mit dem R16 brachte Renault 1965 die erste Schräghecklimousine mit Frontantrieb in der gehobenen Mittelklasse heraus. In den 15 Jahren bis 1980 wurden über 1,8 Millionen Exemplare gefertigt. Das Auto war so richtungweisend, dass sich sein Konzept ab den 70er-Jahren in der Mittelklasse weit verbreitete. Weil der Renault sich in seinen technischen Lösungen so weit vom Wettbewerb abgesetzt hatte (dafür gab es die Auszeichnung „Auto des Jahres“ 1966), dauerte es eine ganze Weile, bis er gleichgezogen hat. Erst mit dem VW Passat gab es ab 1973 ein im Konzept (freilich nicht im Fahrkomfort) vergleichbares Modell von Volkswagen. Der Fünftürer verband dank der großen Klappe die Vorteile von Kombi und Limousine und ließ den „maximalen Innenraum bei minimalem Verkehrsflächenbedarf“ optimal nutzen durch vielfältig klapp- und faltbare Sitze. Kein Kardantunnel und keine Federdome nahmen Raum weg, der Boden war nahezu flach. Der Motor mit Block und Kopf aus Aluminium liegt längs hinter der Vorderachse, das Getriebe in Fahrtrichtung vor dem Motor. Die dadurch erreichte Massenkonzentration kommt der Fahrdynamik zugute.

Zwei 16er zum 50er (6 Bilder)

Ein eher komfortables Auto mit einer beachtlichen Dynamik und viel Platz für den Rallyehelm.
(Bild: Reanult (alle) )

Nicht zuletzt auch darüber werden sich gewiss die Fahrer Michel Leclère und Thierry Emptas freuen, welche die beiden R16 TS der Renault-Classic auf der Rallye bewegen werden. (fpi)