CeBIT: Microsoft setzt auf das "digitale Wirtschaftswunder"
Auf der CeBIT zeigt Microsoft Anwendungen und Lösungen für die "4. industrielle Revolution" und sieht darin das Potenzial für ein zweites, ein digitales Wirtschaftswunder.
(Bild: Microsoft)
Microsoft will auf der CeBIT im März "produktive Lösungen für den Wettbewerb von morgen" zeigen und stellt seinen Messeauftritt unter das Motto des "digitalen Wirtschaftswunders". Der Begriff stehe für Aufbruchstimmung und Pioniergeist, die die 1950er Jahre geprägt haben, erläuterte Deutschlandchef Christian Illek am Montagabend in Berlin. Damit wolle das Unternehmen auch dazu beitragen, dass Digitalisierung nicht als Bedrohung wahrgenommen werde, sondern als Chance.
Grundlage für das digitale Wirtschaftswunder sind Mobil- und Cloud-Techniken, die das Internet of Things ermöglichen. "Wenn wir jetzt die digitale Transformation entschlossen vorantreiben und die 4. industrielle Revolution als Jahrhundertchance begreifen, dann können wir ein digitales Wirtschaftswunder schaffen, das unsere Wirtschafts- und Sozialordnung nachhaltig sichert“, sagte Illek. Zusammen mit Partnern will Microsoft auf der CeBIT Anwendungen aus verschiedenen Bereichen zeigen, um das digitale Wirtschaftswunder anschaulich zu machen.
Smarte Socke
So ermöglicht "Smart Water" des Armaturenherstellers Dornbracht Hausverwaltern oder Hotelmanagern, den Wasserverbrauch in ganzen Gebäuden zu analysieren und zu steuern. Auch die Strümpfe macht das digitale Wirtschaftswunder schlau: Die "Smart Sock" von Sensoria misst die Belastung der Fußsohlen und ermöglicht Läufern, ihren Laufstil zu analysieren und zu verbessern. Verbunden mit dem Handelssystem eines Händlers ermöglichen die so gewonnenen Daten auch die Auswahl des geeigneten Schuhs.
Auf dem Microsoft-Stand (Halle 4, A26) zeigt der Hersteller auch ein "Internet of Your Things" anhand eines fiktiven Szenarios, wie ein Hersteller von Autoteilen mittels moderner Informationstechnik seine Produktion individualisieren und gleichzeitig verwalten kann. Auch das Thema "Smart City" ist bei Microsoft zu sehen: Bürgerbeteiligung, eine Fuhrpark-Verwaltung für e-Cars und eine Lösung für mehr Haushalts-Transparenz bilden hier die Schwerpunkte.
Die CeBIT findet in diesem Jahr vom 16. bis 20. März in Hannover statt. (vbr)