Drohnen sollen praktisch werden

Forscher und Unternehmen arbeiten an einer neuen Generation von Drohnen für den Zivileinsatz. Statt nur zu beobachten sollen sie auch Proben nehmen und sogar analysieren können.

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Drohnen sollen praktisch werden

(Bild: Precision Hawk)

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Von
  • Sascha Mattke

Das kalifornische Unternehmen PrecisionHawk will noch in diesem Jahr eine Drohne auf den Markt bringen, die auf Gewässern landen, Proben entnehmen und dann wieder starten kann, um das Wasser zu einem Labor zu bringen. Auch an Universitäten laufen ähnliche Projekte, berichtet Technology Review.

PrecisionHawk wendet sich an Kunden aus der Ölindustrie. Seine Drohne hat die Form eines Wasserflugzeugs und kostet ohne die Technik zur Probenentnahme, die in diesem Jahr als Zusatzausstattung angeboten werden soll, derzeit 16.500 Dollar. "Oben in Nordkanada oder Alaska gibt es buchstäblich Tausende von Teichen und Seen, die nur einige tausend Quadratmeter groß sind", sagt Ernest Earon, CEO des Unternehmens. "Es ist fast unmöglich, sich per Boot und zu Fuß zu allen durchzuschlagen, um Wasserproben zu nehmen."

Auch an Universitäten wird an Drohnen gearbeitet, die mehr können als nur beobachten. Sie nehmen Wasserproben über einen herabhängen Schlauch oder indem sie kurz landen. Der "Co-Aerial Ecologist" der University of Nebraska-Lincoln misst an Bord bereits Temperatur und Leitfähigkeit von eingesaugtem Wasser. Langfristig sollen diese Fluggeräte sogar DNA-Analysen vornehmen können und nur noch 1000 Dollar pro Stück kosten.

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(sma)