AMPL: Rucksack als mobile Ladestation

Ein mit Akkus bestückter Rucksack soll nicht nur Smartphone und Tablet betriebsbereit halten, sondern auch Notebooks per Originalnetzteil aufladen können.

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AMPL: Rucksack als mobile Ladestation

Der SmartBackpack kann mit mehreren Akkus bestĂĽckt und per App ĂĽberwacht werden.

(Bild: AMPL Labs)

Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Denise Bergert

Der in San Diego ansässige Hersteller AMPL Labs will Träger des SmartBackpack unabhängig von der Steckdose machen. In kleinen Taschen des Rucksacks verstaute Akku-Packs sollen genügend Energie speichern können, um damit mobile Geräte wie Smartphone, Tablet oder Notebook unterwegs aufladen zu können. Zur Grundausstattung gehört ein Power Pack mit 18,5 Wattstunden. Damit kann ein herkömmliches Smartphone ein bis dreimal aufgetankt werden.

Im Rucksack ist darüber hinaus Platz für bis zu drei weitere Akkus, die separat verkauft werden. Das Update "TabletBoost" soll etwa für zusätzliche 18,5 Wattstunden sorgen, "LaptopBoost" bringt 55 Wattstunden mit. Der dritte Akku "LaptopBoost + SmartInverter" verfügt über einen Wechselstromanschluss (US-Stecker, 115 Volt), an den das Netzteil eines Notebooks direkt angeschlossen werden kann. Der Maximalausbau des Rucksacks, bestehend aus fest eingebautem Akku plus zwei LaptopBoost plus einem TabletBoost, hält demnach 147 Wattstunden Gesamtkapazität bereit. Zum Gewicht gibt es keine Angaben.

In den wasserdichten Rucksack integrierte Anschlüsse sollen dafür sorgen, dass Notebook oder Tablet geschützt im Inneren betankt werden können. Sind die Akkus leer, lässt sich der Rucksack per integriertem US-Stromkabel mit einer Steckdose verbinden – europäische Interessenten müssen sich mit einem Steckdosen-Adapter behelfen. Die optionalen Zusatz-Akkus sollen sich auch außerhalb des Rucksacks einzeln nutzen lassen; ihr Aufladen muss jedoch im Rucksack erfolgen.

Der SmartBackpack soll darüber hinaus mit Sensoren Umgebungstemperatur und Ladezustand erfassen. Diese Informationen können wahlweise über ein OLED-Touchdisplay am Rucksack oder über eine kostenlose Smartphone-App abgelesen werden. Mit der App will es AMPL zudem ermöglichen, den Ladevorgang einzelner Geräte zu überwachen und eine Priorisierung vorzunehmen. Geht dem Smartphone der Saft aus, lässt sich dieses im linken Trageriemen verstauen und über ein dorthin verlegtes Kabel aufladen.

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Bis zum 04. März suchen die Macher auf der Crowd-Funding-Plattform Indiegogo noch nach Geldgebern für ihren SmartBackpack. Von den erforderlichen 125.000 US-Dollar sind bereits knapp 56.000 US-Dollar beigesteuert worden. Vorbesteller zahlen 250 US-Dollar für die Einsteigerversion. Mit den Zusatzakkus für Tablet und Laptop werden 399 US-Dollar fällig. Die Auslieferung des Akku-Rucksacks soll im September 2015 erfolgen. (mho)