Virtual Reality: Samsung macht Gear VR fit fürs Galaxy S6

Zusammen mit dem Galaxy S6 hat Samsung auch eine neue Version seiner VR-Brille vorgestellt. Die neue Gear VR ist für beide Varianten des Smartphones geeignet und hat einen aktiven Lüfter.

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MWC: Samsung macht Gear VR fit fürs Galaxy S6
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Samsung hat seine Virtual-Reality-Brille Gear VR für seine neuen Smartphones Samsung Galaxy S6 und S6 Edge überarbeitet und verbessert. Ein Lüfter soll den beim Vorgänger aufgetretenen Hitzeproblemen entgegenwirken. Reduziertes Gewicht und ein zusätzlicher USB-Stromanschluss an die Brille erleichtern die Benutzung. An der vom VR-Spezialisten Oculus zugelieferten 3D-Technik hat sich nichts geändert.

Da die bereits veröffentlichte Gear VR nur fürs größere Galaxy Note 4 ausgelegt ist, musste Samsung die Brille für sein neues Top-Modell anpassen. Dabei hat man auch einige der Kritikpunkte der alten Gear VR Innovaters Edition beseitigt. Das neue Headset ist leichter geworden und hat verbesserte Haltebänder, was die Benutzung bequemer macht.

Gear VR Innovator Edition für Galaxy S6 und S6 edge (8 Bilder)

Für das neue Galaxy S6 hat Samsung seine VR-Brille GearVR aktualisiert. Und ihr den sperrigen Namen Gear VR Innovator Edition for Galaxy S6 and S6 edge verpasst. (Bild: asp)

Damit nicht nur der Nutzer länger durchhält, wird das Smartphone nun aktiv gekühlt. Das Note 4 wurde bei intensiver Benutzung noch sehr heiß und reduzierte die Taktrate des Prozessors. Den Lüfter konnten wir bei einem kurzen Test im lauten Messeumfeld nicht heraushören, wie es im ruhigen Heim aussieht, bleibt abzuwarten. Damit Handy und Headset nicht frühzeitig schlapp machen, gibt es jetzt einen weiteren USB-Stromanschluss an der Brille. Bisher nutzte die Brille den USB-Anschlus des Smartphones und saugte es noch schneller leer.

Positiv wirkt sich die höhere Pixeldichte des Galaxy S6 aus. Das 3D-Bild ist zwar weiterhin erkennbar pixelig, aber der Unterschied zur Gear VR mit dem Galaxy Note 4 war beim Ausprobieren deutlich erkennbar. Die Bedienung erfolgt weiter über ein Touchfeld an der Seite, das jetzt mit einigen Kerben versehen wurde. Trotzdem ist das Erfühlen der Richtungstasten weiter fummelig.

Zum Preis äußerte sich Samsung nicht, wahrscheinlich wird der aber um die 200 Euro liegen, wie bei der Note-4-Version der Gear VR. (asp)