Hack the House: Maker-WG auf Zeit

Am Wochenende traten rund 40 Maker an, eine Berliner Wohnung mit Hilfe von Arduino, RasPi & Co. in 24 Stunden in ein "intelligentes" Zuhause zu verwandeln. Die vernetzbaren Backöfen, Geschirrspüler und Kühlschränke dafür stellten deren Fabrikanten.

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Hack the House

(Bild: Guido Burger)

Lesezeit: 2 Min.
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Bei "Hack the House" bestand die Herausforderung darin, Geräte wie Mixer, Waage und Mülleimer mit vernetzbaren Haushaltsgeräten wie Backofen, Geschirrspüler oder Kühlschrank zu verbinden. Die rund 40 internationalen Teilnehmer fanden neben dieser weißen Ware auch alle anderen notwendigen Zutaten vor Ort: Neben WunderBar, Arduino, Raspberry Pi, Grove-Sensoren und Lötkolben gab es auch exzellente Verpflegung sowie einen eigenen Koch, der auch als Experte konsultiert werden konnte. Auch die teilnehmenden Teams brachten noch kistenweise eigene Gadgets und Material mit – darunter etwa ein zerlegtes Gewächshaus Marke Eigenbau.

Hack the House (6 Bilder)

Alles, was ein Maker braucht

An Werkzeug und Material fĂĽr die Teams mangelte es bei "Hack the House" nicht.
(Bild: Guido Burger)

Nach dem Auftakt am Freitagabend, der Entwicklungsphase am Samstag sowie einer kurzen Nacht ging es dann am Sonntag darum, die Jury zu überzeugen. Dabei hatte jedes Team nur drei Minuten Zeit, um die eigene Idee überzeugend zu präsentieren. Knifflige Fragen über den Nutzen und die Vermarktungsmöglichkeit der einzelnen Projekte brachten die Teams dann noch einmal ins Schwitzen, bevor die Preise verliehen wurden:

  • Den ersten Preis errang das Team Blended fĂĽr seinen mit Gesten gesteuerten Mixer, der bei der Vorbereitung von Zutaten hilft und nebenbei den vernetzten Backofen steuert.
  • Der zweite Preis ging an das Team WGHeld fĂĽr die Idee: Punkte sammeln bei der Haushaltsarbeit oder wie motiviere ich meine WG durch Gamification zum Aufräumen
  • Den dritten Preis gewann das Team CoWash mit seinem Konzept: Teile deine Waschmaschine mit anderen und verdiene Geld nebenbei.

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Treibende Kraft hinter "Hack the House" war die Firma relayr, Hersteller des Internet-of-Things-Einsteigerbaukastens namens WunderBar (kurz vorgestellt in c't Hacks 4/14, S. 78). Aus dem Bosch-Sortiment der Firma BSH Hausgeräte stammten die vernetzbaren Spül-, Wasch- und Kaffeemaschinen, Bügeleisen, Herde und Kühlschränke, auf die die Teilnehmer losgelassen wurden. Weitere Sponsoren waren der Elektronik-Händler Conrad Electronic und Nest, die Heimvernetzungsfirma, die seit einem Jahr zu Google gehört. (pek)