PC-Markt schrumpft stärker als von Marktforschern bislang erwartet

Um 4,9 Prozent soll der PC-Markt dieses Jahr schrumpfen, sagen nun die Marktforscher von IDC. Zuvor waren sie noch von 3,3 Prozent ausgegangen.

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PC-Markt schrumpft wohl stärker als von Marktforschern erwartet
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Der weltweite PC-Markt wird nach Stückzahlen in diesem Jahr voraussichtlich kräftiger schrumpfen als bisher angenommen. Davon gehen die Marktforscher von IDC laut einer Mitteilung aus. Diese hatten zuvor prognostiziert, dass der Markt um 3,3 Prozent kleiner werden würde, nun sollen es 4,9 Prozent sein – also 293,1 Millionen Stück. Prozessorhersteller Intel hat bereits seine Erwartungen an die neuen Prognosen angepasst und geht nun für das laufende Quartal von einem geringeren Umsatz als zuvor aus.

Der Markt habe sich in der zweiten Hälfte 2014 leicht erholt unter anderem dank Microsofts Angebot "Windows 8.1 mit Bing", sagen die Marktforscher. PC-Hersteller müssen an Microsoft keine Abgaben zahlen, damit sie diese Version vorinstallieren können, dürfen aber die voreingestellte Bing-Suche im Internet Explorer nicht ändern.

IDC erwartet, dass Microsoft diese Subventionen zurückfahren wird und damit die Preise wieder anziehen können. Neue IT-Produkte wie Prozessoren von Intel und Microsofts Windows 10, die den PC-Markt beleben, kämen erst später in diesem Jahr auf den Markt. Als weitere Faktoren, die auf den Markt einwirken, sieht IDC den starken US-Dollar und den weiter anhaltenden Trend zu touchbasierten Systemen wie Tablets. (anw)