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ARM-Technik für Cloud-Dienste

Die erste OpenStack-Cloud mit ARM-Prozessoren bietet die Firma Datacentred an und will damit die Kosten für den Betrieb von Cloud-Diensten drücken.

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Telekom-Rechenzentrum

ARM-Prozessoren sollen Kosten und Stromverbrauch von Cloud-Rechenzentren senken.

(Bild: dpa, Jens Wolf)

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Von
  • Benjamin Benz

Der britische Hosting- und Cloud-Anbieter Datacentred hat die nach eigenen Angaben erste OpenStack-Cloud mit 64-Bit-ARM-Technik in Betrieb genommen. Als Unterbau kommen HPs Moonshot-Server mit 64-Bit-ARM-SoCs vom Typ ProLiant m400 zum Einsatz. Darauf laufen dann per KVM virtualisierte Maschinen, die wiederum OpenStack verwaltet. Datacentred will das ganze unter dem Namen "OpenStack public cloud platform" anbieten.

Ausgemachtes Ziel der Kooperation mit der Firma Codethink – die das ARM-Know-How beisteuert – ist es, dass Kunden innerhalb eines einzelnen OpenStack-Projektes sowohl auf x86- als auch ARM-Ressourcen (AARCH64, ARMv8) zugreifen können. Bei bestimmten Anwendungen soll die ARM-Technik den Stromverbrauch und die Kosten erheblich senken können – welche das genau sind, verrät Datacentred allerdings nicht. Die Cloud-Server sollen in den kommenden Monaten den Produktivbetrieb aufnehmen. (bbe)